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Wie Sie Wühlmäuse mit einfachen Mitteln bekämpfen

Wühlmäuse können einen beträchtlichen Schaden in Ihrem Garten anrichten. Wie Sie mit einfachen Mitteln die Plage wieder loswerden. 

Ausgewachsene Wühlmäuse brauchen pro Tag 100 Gramm frische, saftige Pflanzennahrung. Sie machen nicht halt vor Rosen, jungen Obstbäumen und Wurzelgemüse. In der Regel ist es die Große Wühlmaus, die Ihren Garten verwüstet. Sie kennen sie vielleicht unter dem Namen Schermaus, Wasserratte oder Erdmaus. Ein Weibchen bringt drei- bis fünfmal im Jahr bis zu 10 Junge auf die Welt.

Da Wühlmäuse Einzelgänger sind, beginnen schon die Jungtiere damit, eigene Gänge anzulegen. Das Gangsystem liegt in einer Tiefe bis zu 30 cm und kann bis 80 Meter lang sein.
Allerdings lassen Wühlmäuse große Bereiche des Baus unbewohnt. Prüfen Sie das: Öffnen Sie einen Gang und warten Sie ab, ob er über Nacht wieder geschlossen wird.

Verwechseln Sie die Gangysteme der Wühlmäuse nicht mit denen der Maulwürfe.
Auch Maulwürfe halten sich gern im Garten auf. Anders als Wühlmäuse sind sie aber ausgesprochen nützlich und außerdem streng geschützt.

Schauen Sie sich den Erdhaufen und die Gänge der Nager genau an:
Beim Maulwurf liegt die Gangöffnung zum Beispiel direkt unterhalb der Mitte des Erdhügels und die Verbindung zum Hauptgang verläuft senkrecht nach unten. Wühlmäuse graben anders: Die Öffnung befindet sich neben dem Erdhaufen und die Verbindung zum Hauptgang verläuft schräg nach unten. 

Das mögen Wühlmäuse
Auf dem Speisezettel der Wühlmäuse stehen im Sommer zahlreiche Wiesen- und Gartenpflanzen wie Lupinen, Klee, Krokus, Löwenzahn, Ampfer, Kerbel oder Bärenklau, sämtliche Wurzel- und Knollengemüse, Pflanzenwurzeln aller Art und Blumenzwiebeln. Im Winter nagen Wühlmäuse gern an den Wurzeln junger Obst- und Ziergehölze. Lieblingsspeise der Wühlmäuse ist Topinambur, der daher auch als Lockmittel eingesetzt wird. Hinzu kommen Schäden durch das Unterwühlen von Rasenflächen und Beeten und Terrassen.

Ärgern Sie zurück: Am besten Kombinieren Sie verschiedene Verfahren, denn Wühlmäuse setzen sich trickreich zur Wehr!

  • Pflanzen Sie Bäume erst im Frühjahr. So vermeiden sie eine Schädigung durch Fraß im Winter.
  • Lockern Sie den Boden tiefgründig. Wühlmäuse werden erst aktiv, wenn sich der Boden gesetzt hat und genügend Wurzeln vorhanden sind.
  • Mähen Sie den Rasen regelmäßig. Wühlmäuse meiden freie Flächen, weil sie dann für ihre Feinde besser sichtbar sind.
  • Bohren Sie ein Loch in einen Weinkorken, füllen Sie dieses mit pulverförmigem Kampfer und legen Sie diesen beim Pflanzen unter die Wurzel bzw. Zwiebel.
  • Pflanzen Sie Gewächse, die Wühlmäuse vertreiben. Dazu zählen Knoblauch, Schwarze Johannisbeere, Hundszunge und Wolfsmilch.
  • Pflanzen Sie Obstbäume und Rosen in Drahtkörbe aus Hasendraht (Maschenweite höchstens 25 mm). Dies ist zwar lästig, bietet in der Anwuchsphase aber ausreichend Schutz. Wichtig ist, dass der Drahtkorb auch nach oben abschließt. Drücken Sie den Draht um den Stammgrund gut an und decken sie ihn dann mit Erde ab.
  • Vermeiden Sie dicke, lockere Mulchschichten. Diese gewähren den Tieren nur Unterschlupf.
28.2.05 17:13





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